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Die Ampel-Koalition hat eine Bafög-Optimierung auf den Weg gebracht. Das ist gut - aber es fallen weiterhin viele durchs Raster
Die Ampel-Koalition hat eine Bafög-Optimierung auf den Weg gebracht. Das ist gut - aber es fallen weiterhin viele durchs Raster

News -

Bafög wird verbessert, aber die Inflation mindert die Effekte

Für viele Student:innen ist Bafög ein wichtiger Baustein der Studienfinanzierung. Zuletzt hatte die Bundesregierung versprochen, die Förderung an Inflation und gestiegene Lebenshaltungskosten anzupassen. Die tatsächlich beschlossenen Änderungen können das nicht ganz halten.

Das ist neu:

  • Altersgrenze zu Studienbeginn wird auf 45 Jahre angehoben
  • Bafög-Höchstsatz steigt um 5,75 Prozent
  • Eigenes Vermögen, das bei der Berechnung des Bafög unberücksichtigt bleibt, darf künftig 45.000 Euro nicht überschreiten (statt vorher 8.200 Euro). Achtung: Die Vermögensgrenze ist altersabhängig!
  • Minijobs (520 Euro) bleiben weiterhin unberücksichtigt. Aber: Freibeträge auf das eigene Einkommen werden von 290 Euro auf 330 Euro angehoben (plus Werbungskostenpauschale in Höhe von 83,33 Euro und Sozialpauschale in Höhe von 21,3 %.

Einkommen, das über 520 Euro hinausgeht, wird weiterhin auf das Bafög angerechnet. Gleiches gilt für das Einkommen der Eltern. Den Bafög-Höchstsatz erhält hier nur, wenn beide Eltern zusammen unter rund 2400 Euro netto verdienen. Bei allen anderen beginnt das große Rechnen. Entscheiden ist unter anderem, ob Student:innen noch zu Hause wohnen oder Geschwister haben.

Warum Bafög nicht ausreicht

In unserem neuen Youtube-Video zum Thema stellen wir die wichtigsten Bafög-News vor und erklären, wie unsere Studienfinanzierung über einen umgekehrten Generationenvertrag ergänzend ins Spiel kommt. 

Deutsche Bildung Studienfinanzierung als nachhaltige Alternative

Wer Bafög bekommen kann, sollte es unbedingt in Anspruch nehmen, denn nur die Hälfte der Förderung wird als Darlehen betrachtet. Was aber, wenn das Geld hinten und vorne nicht reicht und dem Wunschstudium vielleicht sogar das Aus droht? Hier kann die Studienfinanzierung der Deutschen Bildung eine nachhaltige Alternative darstellen. Sie funktioniert nach dem Prinzip des umgekehrten Generationenvertrags:

Social Impact Investor:innen geben Geld in den Kreislauf des Deutsche Bildung Studienfonds. Dieser Studienfonds ermöglicht es Nachwuchs-Akademiker:innen, das Studium zu finanzieren. Mit ihrer Rückzahlung unterstützen sie die nächste Generation Studierende und ermöglichen ihnen die gleiche Chance Studium, die auch sie bekommen haben. Für einen gelungenen Start ins Berufsleben werden Student:innen über die Deutsche Bildung Academy für Studium und Berufseinstieg trainiert und mit einer Community vernetzt.

www.deutsche-bildung.de

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Stefanie Müller

Stefanie Müller

Pressekontakt Leitung PR & Kommunikation +49 (0)69 - 920 39 45 - 18